Als ich gestern mit der Motorsäge in unserem tief verschneiten Garten stand und die Stämme längst gefällter Fichten unter meinen Händen in handliche Scheite zerfielen, da kam mir unwillkürlich jener glorreiche Tag Ende Juli in den Sinn, als wir in den Rienecker Kommunalforst zogen, unser Plansoll zu erfüllen. Damals war Sommer, und wir begingen den 23. Weltkongress unserer Vereinigung – ein Ereignis, das aus der langen Kette von Tagen, die das dahinschwindende Jahr 2010 in meiner Erinnerung bekränzen, als eine besonders schmucke Perle hervorleuchtet. Ich möchte an dieser Stelle der Familie Saeybangert nochmals herzlichen Dank für ihre Gastfreundschaft aussprechen. Selten haben wir an schönerem Orte getagt. Und selten hat mich ein Kongress so zukunftsfroh gestimmt, angesichts der quirligen Jungnubierschar, die bereits jetzt ihre eigenen Vorstellungen von Schwachsinn munter in die Tat umsetzt. Ich sehe sie alle vor meinem geistigen Auge, den Paul, den Anton, die Frieda, die zwei Jakobi, die Lotti, den Levi, den Vincent und die anderen, die noch dazukommen werden, wie sie sich in vierzig Jahren unter der Ikone der LI versammeln, die Hymne schmettern und zum Gedächtnis der Drei Großartigen ein Glas Clubcola leeren. Wo und wann wir uns im kommenden Jahr versammeln werden, steht noch in den Sternen, aber ich würde mich freuen, wenn wir nicht allzu fernen Tages wieder eine solche outentoutische Familienfreizeit zustande brächten. Mit dem Ausdruck dieser Hoffnung schließe ich, nicht ohne allen Mitgliedern und Freunden der internationalen Outentouten-Sekte ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein ersprießliches Jahr 2011 zu wünschen.
Euer Li Rabarba Trismegistos
Die internationale Outentouten-Organisation betrauert den Tod von Kai Ottensmeier, den meisten unter dem Namen Otti bekannt. Otti war ein begnadeter Künstler, ein kompromissloser Freigeist und ein unbeugsamer Verfechter des einzig wahren Schwachsinns. Der Outentouten-Sekte gehörte er seit den frühesten Tagen an. Zuletzt wirkte er im ITAS als Experte für Critique und Subliminale Information. Sein Tod ist ein schwerer Verlust für uns.
iemlich genau gewußt hätten wenn Lore Ipsum selbst Zug bekommen hätte, aber selbst das spielt hier keine oder nur eine untergeordnete Rolle.